Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Mai 2026

Hinweis: Diese AGB gelten für Beratungsleistungen im Rahmen des Handwerk Digital Check™. Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmerinnen und Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (Handwerksbetriebe und sonstige gewerbliche Kunden). Ein Widerrufsrecht nach Verbraucherrecht besteht nicht.

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Beratungsverträge zwischen

Die Fliesenleger – C. Doll & A. Albus GbR
Tilsiter Straße 3, 55218 Ingelheim am Rhein
(nachfolgend: „Anbieter")

und ihren Kunden (nachfolgend: „Auftraggeber") über die Dienstleistung Handwerk Digital Check™.

(2) Die Leistungen richten sich ausschließlich an gewerbliche Kunden (Unternehmer i. S. d. § 14 BGB). Vertragsschlüsse mit Verbrauchern sind ausgeschlossen.

(3) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Leistungsbeschreibung

(1) Der Handwerk Digital Check™ umfasst:

(2) Die Beratung erfolgt durch Christoph Doll (Fliesenleger und Digitalisierungsberater) als Mitglied der GbR. Der Anbieter ist berechtigt, einzelne Teilleistungen durch geeignete Dritte erbringen zu lassen.

(3) Der Aktionsplan wird dem Auftraggeber nach dem Call per E-Mail zugesandt, in der Regel innerhalb von 3 Werktagen nach dem durchgeführten Call.

(4) Die Beratung stellt eine Empfehlung auf Basis der im Call gewonnenen Informationen dar. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg oder eine bestimmte Zeitersparnis wird nicht geschuldet.

(5) Der Anbieter behält sich vor, Teilinhalte auf Wunsch des Auftraggebers anzupassen, soweit dies dem Beratungsziel dient.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Der Vertrag kommt durch die Buchung eines Termins über die Website und die anschließende Auftragsbestätigung per E-Mail durch den Anbieter zustande.

(2) Die Buchungsbestätigung erfolgt automatisch nach Terminwahl. Der Anbieter behält sich das Recht vor, eine Buchung innerhalb von 24 Stunden ohne Angabe von Gründen abzulehnen. In diesem Fall wird ein etwaig bereits geleistetes Entgelt vollständig erstattet.

(3) Für den Vertragsschluss gilt deutsches Recht.

§ 4 Preise und Zahlung

(1) Es gilt die zum Zeitpunkt der Buchung ausgewiesene Vergütung. Aktueller Preis:

Etwaige Rabattcodes oder Sonderkonditionen werden im Buchungssystem (Timify) verwaltet und sind nicht Bestandteil dieser AGB.

(2) Die Zahlung ist vor Durchführung des Calls zu leisten. Akzeptierte Zahlungsmethoden: PayPal und Banküberweisung.

(3) Der Anbieter stellt nach Zahlungseingang eine ordnungsgemäße Rechnung aus.

(4) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den vereinbarten Termin zu verschieben oder zu stornieren.

§ 5 Terminvereinbarung und Stornierung

(1) Termine werden über das Online-Buchungssystem des Anbieters (Timify) vereinbart.

(2) Kostenfreie Stornierung ist bis 48 Stunden vor dem gebuchten Termin möglich. Der Auftraggeber erhält eine vollständige Erstattung des geleisteten Entgelts.

(3) Bei Stornierung innerhalb von 48 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen ohne vorherige Absage (No-Show) behält der Anbieter 50 % des vereinbarten Entgelts ein. Dem Auftraggeber bleibt es unbenommen, einen günstigeren Schaden nachzuweisen.

(4) Ein versäumter Termin kann auf Wunsch des Auftraggebers einmalig kostenlos nachgeholt werden, sofern die Stornierung innerhalb von 24 Stunden nach dem versäumten Termin angezeigt wird und ein Ersatztermin innerhalb von 4 Wochen vereinbart wird.

(5) Der Anbieter behält sich vor, Termine aus wichtigem Grund (Krankheit, Notfall) mit sofortiger Wirkung zu verschieben. Der Auftraggeber wird unverzüglich informiert und ein Ersatztermin angeboten.

§ 6 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Video-Call zu den vereinbarten Zeiten wahrzunehmen und dem Anbieter die für die Beratung erforderlichen Informationen vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung zu stellen.

(2) Technische Voraussetzungen für den Video-Call (stabile Internetverbindung, geeignetes Endgerät) liegen im Verantwortungsbereich des Auftraggebers.

(3) Schlechtleistungen, die auf unvollständigen oder unrichtigen Angaben des Auftraggebers beruhen, gehen nicht zu Lasten des Anbieters.

§ 7 Nutzungsrechte an den Ergebnissen

(1) Der Aktionsplan und sonstige im Rahmen der Beratung erstellten Unterlagen werden dem Auftraggeber zur ausschließlich eigenen, internen Nutzung überlassen.

(2) Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder Verwertung der Unterlagen zu kommerziellen Zwecken gegenüber Dritten — insbesondere zum Zweck der Weiterberatung anderer Betriebe — ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters nicht gestattet.

(3) Alle Urheberrechte an den erstellten Inhalten verbleiben beim Anbieter.

§ 8 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.

(2) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters auf vorhersehbare, vertragstypische Schäden begrenzt. Die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Sachschäden ist auf den Betrag beschränkt, der dem vereinbarten Beratungsentgelt entspricht.

(3) Die Empfehlungen des Anbieters basieren auf dem Stand der im Call erhobenen Informationen sowie dem zum Zeitpunkt der Beratung bekannten Stand der Technik. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass empfohlene Tools und Prozesse dauerhaft die erwarteten Ergebnisse erzielen, da Drittanbieter ihre Dienste jederzeit ändern können.

(4) Der Auftraggeber ist für die Einhaltung aller rechtlichen Anforderungen (insbesondere DSGVO) bei der Umsetzung der Empfehlungen eigenverantwortlich. Der Anbieter haftet nicht für rechtliche Konsequenzen aus der eigenverantwortlichen Umsetzung durch den Auftraggeber.

§ 9 Vertraulichkeit

(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Beratung erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei dauerhaft vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, es sei denn, die andere Partei hat einer Weitergabe ausdrücklich zugestimmt.

(2) Als vertraulich gelten insbesondere betriebliche Abläufe, Kundendaten, Umsatzzahlen und sonstige interne Unternehmensinformationen des Auftraggebers.

§ 10 Datenschutz

Die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit diesem Vertrag erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung des Anbieters, die Bestandteil dieser AGB ist. Es gelten die Bestimmungen der DSGVO sowie des BDSG in ihrer jeweils gültigen Fassung.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(2) Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, Ingelheim am Rhein.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

(4) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.

Empfehlung: Diese AGB wurden nach bestem Wissen erstellt. Eine rechtliche Prüfung durch einen auf Vertragsrecht spezialisierten Rechtsanwalt wird empfohlen.